17 June 2026, 17:31

CDU-Politiker Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe nach Wahlveranstaltung

CDU-Fraktionschef Heuer bestreitet AfD-Nähe-Vorwurf

CDU-Politiker Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe nach Wahlveranstaltung

Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe zurückgewiesen, mit dem Spitzenkandidaten der AfD, Ulrich Siegmund, zusammengearbeitet zu haben. Er bezeichnete die Anschuldigungen als haltlos und erklärte, sie resultierten aus einem missverstandenen Moment während einer kürzlichen Wahlveranstaltung.

Ein Foto und ein Video von der Veranstaltung hätten, so Heuer, einen „vollständig falschen Eindruck“ von der Interaktion zwischen den beiden vermittelt. Er betonte, er habe lediglich nach Siegmunds Mikrofon gegriffen, weil der AfD-Kandidat „Unwahrheiten“ verbreite. Kritiker hätten die Situation „künstlich aufgebauscht“, um eine unangemessene Nähe zwischen ihnen zu suggerieren.

Heuer räumte ein, dass die Szene missverstanden werden könne, verteidigte jedoch sein Handeln. Gleichzeitig bezeichnete er die öffentliche Aufmerksamkeit für den Vorfall als Ablenkung von zentralen Themen wie Bürokratieabbau und Fachkräftemangel.

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Zu den grundsätzlichen Bedenken gegenüber der AfD sagte Heuer, die Partei stelle die CDU vor ein „Dilemma“. Zwar werde sie als rechtsextrem eingestuft, sei aber demokratisch gewählt. Er betonte, es gelte, ihre Politik inhaltlich zu bekämpfen, dabei jedoch die parlamentarischen Spielregeln einzuhalten. Entscheidend sei nicht die Herkunft einer Mehrheit, sondern die „Sachrichtigkeit“ der Beschlüsse.

Heuer begrüßte Unterstützung für CDU-Positionen im Landtag – „aus allen Lagern“. Seine Haltung spiegelt den Spagat zwischen politischer Opposition und respektvollem Umgang mit demokratischen Verfahren wider.

Mit seinen Äußerungen präzisierte Heuer seine Position zur AfD und der jüngsten Kontroverse. Er pocht darauf, die Debatte auf sachpolitische Inhalte zurückzuführen, statt auf vermeintliche Allianzen. Der CDU-Politiker besteht darauf, dass sein Handeln gerechtfertigt war und die Kritik unbegründet bleibt.

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