Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Nikolaus FreudenbergerChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Verstöße gegen Verkehrsregeln in Wolfenbüttels Fußgängerzone sorgen für Besorgnis
Die Wirtschaftsförderungsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat in einer aktuellen Pressemitteilung auf das wachsende Problem hingewiesen: Immer mehr Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten die geltenden Beschränkungen in der Fußgängerzone und gefährden damit Passanten.
Die IWW forderte die lokalen Behörden und die Polizei zum Handeln auf. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um die Situation zu entschärfen. Zudem regte die Initiative an, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.
Der Landkreis Wolfenbüttel und die Polizei haben bereits Gespräche geführt, um die Verstöße einzudämmen. Ab nächster Woche wird die Polizei ihre Präsenz in der Fußgängerzone verstärken und gezielt kontrollieren. Eventuelle Bußgelder werden über das Ordnungsamt des Landkreises abgewickelt.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt die polizeilichen Aufklärungsmaßnahmen, ist jedoch selbst nicht für die Durchsetzung von Verkehrsregeln zuständig. Aktuell arbeitet sie an einer Überarbeitung der Verkehrsverordnung, um Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten in Einklang zu bringen. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis hält die Stadt in diesem Zusammenhang jedoch nicht für notwendig.
Ab kommender Woche werden die Polizeikontrollen in der Fußgängerzone intensiviert. Ausgeschriebene Bußgelder gehen zur Bearbeitung an das Ordnungsamt des Landkreises. Die neuen Verkehrsregelungen der Stadt zielen darauf ab, Konflikte zwischen Lieferverkehr und Radfahrern zu verringern.






