Deutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenz – was das bedeutet
Fatima TrubinDeutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenz – was das bedeutet
Deutschland hat die Frist zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie verpasst. Die neuen Regeln sollten Lohnunterschiede für Arbeitnehmer transparenter machen. Doch Verzögerungen haben ihre Einführung in deutsches Recht hinausgezögert.
Eigentlich hätte die EU-Lohntransparenzrichtlinie in Deutschland bis zum 7. Juni in Kraft treten sollen. Das Bundesfamilienministerium war für die Umsetzung zuständig – doch das Ministerium konnte den Prozess nicht fristgerecht abschließen.
Mittlerweile räumen Beamte ein, dass weitere Abstimmungen nötig sind. Die Richtlinie wird daher vorerst nicht wie geplant umgesetzt. Das Ziel des Gesetzes bleibt jedoch unverändert: Es soll Lohnungleichheiten zwischen Beschäftigten mit vergleichbarer Arbeit aufdecken.
Durch die verpasste Frist bleibt die Richtlinie vorerst in der Schwebe. Unternehmen müssen noch keine Gehaltsunterschiede offenlegen, und Arbeitnehmer, die auf mehr Klarheit bei der Bezahlung warten, müssen sich weiter gedulden.






