24 May 2026, 22:20

Dobrindt warnt vor WM-Sicherheitsrisiken – doch Grenzkontrollen zeigen Wirkung

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Dobrindt warnt vor WM-Sicherheitsrisiken – doch Grenzkontrollen zeigen Wirkung

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat vor der Fußball-Weltmeisterschaft Sicherheitsbedenken thematisiert. Er betonte die Notwendigkeit strenger Grenzkontrollen, versicherte gleichzeitig aber, dass die aktuellen Konflikte im Ausland keine direkte Gefahr für Fanveranstaltungen darstellen.

Bei der Frage der Grenzsicherheit unterstrich Dobrindt, dass Deutschland funktionsfähige Kontrollen aufrechterhalten müsse. Seit deren Einführung seien rund 35.000 Menschen an der Einreise gehindert worden. Zudem hätten die Behörden fast 9.000 Personen mit ausstehenden Haftbefehlen festgenommen sowie über 1.400 mutmaßliche Schleuser.

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Der Minister räumte zwar ein, dass der anhaltende Konflikt im Iran fortbestehe, doch stelle dieser derzeit keine Bedrohung für die WM-Fanzonen oder andere Großveranstaltungen dar. Deutschland bleibe wachsam und beobachte mögliche Gefahren durch extremistische Gruppen und Einzelpersonen.

Dobrindt äußerte sich auch zu den weiteren Auswirkungen des Turniers. Zwar zeigte er sich optimistisch, dass die Nationalmannschaft das Finale erreichen werde, doch zweifelte er daran, dass die WM die Stimmung im Land spürbar aufhellen werde. Den Spielern riet er, sich auf den Sport zu konzentrieren und politische Diskussionen zu meiden.

Die Sicherheitsvorkehrungen beschränken sich nicht auf die Weltmeisterschaft. Die Behörden sorgen auch bei anderen Großereignissen wie dem Oktoberfest für Schutz und festigen so Deutschlands Ruf als sicheres Reiseziel.

Durch die Grenzkontrollen kam es bereits zu tausenden Einreiseverweigerungen und Festnahmen. Da derzeit keine akute Bedrohung durch internationale Konflikte besteht, setzt Deutschland weiterhin auf Sicherheit – sowohl bei der WM als auch bei anderen öffentlichen Veranstaltungen. Die Regierung bleibt darauf bedacht, die Abhaltung großer Turniere ohne Störungen zu gewährleisten, ohne dabei die Schutzmaßnahmen zu vernachlässigen.

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