06 April 2026, 20:22

Elisabeth Kaiser besucht PCK-Raffinerie nach Aufhebung der US-Sanktionen

Gelbes Schild mit der Aufschrift "Oil and Gas War" im Vordergrund mit dem Brandenburg-Tor und Berliner Gebäuden im Hintergrund unter einem bewölktem Himmel.

Elisabeth Kaiser besucht PCK-Raffinerie nach Aufhebung der US-Sanktionen

Am kommenden Dienstag um 13:00 Uhr wird Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder besuchen. Der Termin folgt auf die jüngste dauerhafte Aufhebung von US-Sanktionen für deutsche Tochterunternehmen von Rosneft, zu denen auch der Standort PCK gehört.

Die Raffinerie spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung mit Kraftstoffen, Heizöl, Kerosin und anderen wichtigen Produkten. Sie beliefert Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Westpolens. Kaiser hatte die Bedeutung des Standorts bereits mehrfach betont, zuletzt im Februar im Rahmen ihrer Arbeit in der PCK-Taskforce.

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Das US-Finanzministerium hat deutsche Rosneft-Tochtergesellschaften nun dauerhaft von den Ölsanktionen ausgenommen. Damit entfallen frühere Einschränkungen, die den Betrieb in Schwedt beeinträchtigt hatten. Kaisers Besuch erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Raffinerie an die neuen regulatorischen Bedingungen anpasst.

Durch die Sanktionbefreiung kann die PCK-Raffinerie ihre Produktion ohne Unterbrechungen fortsetzen. Der Besuch unterstreicht die anhaltende Aufmerksamkeit der Bundesregierung für die Stabilität des Standorts und seine Bedeutung für die regionale Energieversorgung. Die Raffinerie bleibt ein entscheidender Lieferant für mehrere Bundesländer und das benachbarte Polen.

Quelle