Erfurt und Ex-Mitarbeiter Guy Montavon vor außergerichtlicher Lösung im Kündigungsstreit
José MartinErfurt und Ex-Mitarbeiter Guy Montavon vor außergerichtlicher Lösung im Kündigungsstreit
In dem seit Langem schwelenen Streit zwischen Erfurt und dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon zeichnet sich nun eine mögliche außergerichtliche Einigung ab. Der Fall geht auf seine fristlose Kündigung vor über zwei Jahren zurück. Aktuelle Gespräche deuten darauf hin, dass beide Seiten einen erneuten Gerichtstermin im September vermeiden könnten.
Montavon war 2022 überraschend entlassen worden und hatte daraufhin Klage auf Wiedereinstellung eingereicht. Ein Schlichtungsverfahren Mitte März führte zu Verhandlungen über eine finanzielle Regelung. Die vorgeschlagene Summe im mittleren sechsstelligen Bereich soll vor allem ausstehende Lohnzahlungen abdecken, der Rest würde als Abfindung dienen.
Die Gespräche sind vorangekommen, doch eine endgültige Einigung steht noch aus. Nach einem ersten Angebot hat Montavon kürzlich eine weitere Forderung erhoben. Falls diese erfüllt wird, würde er seinen Antrag auf Wiedereinstellung fallen lassen.
Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU) informierte den Ältestenrat der Stadtverordnetenversammlung vergangenen Donnerstag über den Stand der Dinge. Sollten sich beide Seiten einigen, könnte die Vereinbarung bereits im Mai unterzeichnet werden. Andernfalls wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt.
Die Einigung würde einen seit 2022 andauernden Konflikt beenden. Eine Zahlung im mittleren sechsstelligen Bereich würde die Ansprüche auf rückständigen Lohn und Abfindung regeln. Die endgültige Entscheidung hängt nun davon ab, ob Montavons jüngste Forderung erfüllt wird.






