14 June 2026, 14:16

EWE und Uniper bauen Wasserstoff-Drehscheibe in Huntorf für grüne Energiezukunft

EWE und Uniper planen den Bau eines Wasserstoff-Drehkreuzes auf dem Huntorf-Gelände in Deutschland

EWE und Uniper bauen Wasserstoff-Drehscheibe in Huntorf für grüne Energiezukunft

EWE und Uniper planen Wasserstoff-Drehscheibe am Standort Huntorf

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EWE und Uniper haben Pläne für den Bau eines Wasserstoff-Hubs am Standort Huntorf in Deutschland bekannt gegeben. Das Projekt soll mithilfe von erneuerbarer Windenergie Wasserstoff erzeugen, speichern und für Industrie sowie Verkehr transportieren. Beide Unternehmen wollen damit bis Mitte der 2020er-Jahre die Herausforderungen der Energieversorgung angehen.

Der Standort Huntorf wurde aufgrund der bestehenden Infrastruktur ausgewählt. Dort befindet sich bereits ein Druckluftspeicherkraftwerk (CAES) sowie Kavernenspeicher, die sich für die Wasserstoffnutzung umrüsten lassen. Die mögliche Kapazität des Hubs könnte bis zu 300 Megawatt erreichen, wobei der Fokus auf dem Ausbau des Wasserstoffvertriebs liegt.

Uniper wird den Hub betreiben und dabei seine Expertise in Elektrolyseanlagen und der Vermarktung von Wasserstoff einbringen. EWE stellt die Speicher- und Transportinfrastruktur bereit. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen mit Wasserstoffkunden vor Ort Projekte entwickeln.

Die Wasserstoff-Drehscheibe soll das sogenannte „Dunkelflauten-Problem“ lösen – also Versorgungslücken, die entstehen, wenn erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom kaum Leistung erbringen. Durch die Speicherung und Erzeugung von Strom mit Wasserstoff zielt das Projekt darauf ab, künftige Energiesysteme zu stabilisieren.

Bis Mitte des Jahrzehnts soll der Hub Industrie und Mobilitätssektor mit Wasserstoff versorgen. Die Verknüpfung mit der bestehenden Infrastruktur und erneuerbaren Energiequellen soll die Versorgungssicherheit erhöhen. Die Partnerschaft zwischen EWE und Uniper wird das Vorhaben vorantreiben.

Quelle