31 May 2026, 06:21

Experten fordern höhere Tabaksteuern – für weniger Raucher und bessere Gesundheitsvorsorge

Welt ohne Tabak Tag: Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck und CDU- und SPD-Politiker fordern höhere Tabaksteuer und Preise für Zigaretten und E-Zigaretten

Experten fordern höhere Tabaksteuern – für weniger Raucher und bessere Gesundheitsvorsorge

Experten fordern eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuern, um die Raucherquote zu senken und die Gesundheitsversorgung zu finanzieren. Ihre Argumentation: Höhere Preise halten junge Menschen davon ab, mit dem Rauchen anzufangen, und helfen Raucherinnen und Rauchern beim Aufhören. Im Mittelpunkt der Debatte steht auch die Frage, wie Steuereinnahmen genutzt werden können, um die langfristigen gesundheitlichen Folgen des Rauchens abzufedern.

Simone Borchardt schlägt vor, die Einnahmen aus der Tabaksteuer in einen Gesundheitsfonds umzuleiten. Sie unterstützt das Verursacherprinzip, nach dem Raucherinnen und Raucher die langfristigen Kosten ihres Konsums selbst tragen sollen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die finanzielle Belastung für das öffentliche Gesundheitssystem zu verringern.

Christos Pantazis befürwortet höhere Preise, um zu verhindern, dass junge Menschen mit dem Rauchen beginnen. Er möchte, dass die Diskussion stärker auf die Reduzierung von Abhängigkeit und die Krebsvorsorge fokussiert wird – und nicht nur auf die Kosten. Studien zeigen, dass Preiserhöhungen das Rauchen für jüngere Generationen bereits weniger attraktiv gemacht haben.

Der Gesundheitsexperte Streeck bezeichnet eine erhebliche Steigerung der Tabaksteuer als möglichen Erfolg für die öffentliche Gesundheit. Er weist darauf hin, dass viele Raucherinnen und Raucher aufhören, wenn die Preise steigen. Die kombinierte Wirkung – weniger Neuanfänger und mehr Ausstiegswillige – könnte die Raucherquote deutlich senken.

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Hinter der Forderung nach höheren Tabaksteuern stehen zwei klare Ziele: die Raucherzahlen zu reduzieren und die Gesundheitsversorgung zu finanzieren. Fachleute sind sich einig, dass Preiserhöhungen wirken – besonders bei jungen Menschen. Würden die Pläne umgesetzt, könnten sie Suchtfälle und Krebserkrankungen verringern und gleichzeitig die Kosten auf diejenigen verlagern, die rauchen.

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