Flexo in Salzgitter: Wird der On-Demand-Verkehrsdienst über 2026 hinaus gerettet?
Fatima TrubinFlexo in Salzgitter: Wird der On-Demand-Verkehrsdienst über 2026 hinaus gerettet?
On-Demand-Verkehrsdienst Flexo in Salzgitter könnte über 2026 hinaus fortgeführt werden
Der On-Demand-Verkehrsdienst Flexo in Salzgitter könnte auch nach 2026 weiterbetrieben werden – vorausgesetzt, der Stadtrat stimmt einem neuen Vorschlag zu. Der im Januar 2022 gestartete Service ermöglicht es Senioren, Studierenden sowie Mitarbeitenden der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, mobil zwischen Salzgitter-Bad und Salzgitter-Thiede zu bleiben.
Ursprünglich als gemeinsames Projekt der Stadt Salzgitter und des Regionalverbands Großraum Braunschweig ins Leben gerufen, wurden die Kosten anfangs im Verhältnis 75 zu 25 aufgeteilt, später jedoch auf eine paritätische Finanzierung von 50 zu 50 angepasst. Nun plant der Regionalverband jedoch, seine Förderung zum 1. Januar 2027 einzustellen – ein Schritt, den Oberbürgermeister Frank Klingebiel entschieden ablehnt.
Klingebiel fordert den Regionalverband auf, die 50-prozentige Mitfinanzierung über 2026 hinaus beizubehalten. Er bezeichnet Flexo als eine hervorragende Ergänzung zum bestehenden ÖPNV-Netz, zu dem auch die KVG Braunschweig und die DB Regio gehören. Die städtischen Kostenanteile für 2027/2028 sind bereits in den Haushaltsentwurf eingerechnet.
Am 30. September wird der Stadtrat über die Verlängerung von Flexo abstimmen. Bei einer Zustimmung bleibt das Angebot für Anwohner erhalten, die auf flexible Mobilitätslösungen angewiesen sind.
Die endgültige Entscheidung über die Zukunft von Flexo fällt noch in diesem Monat. Sollte die Finanzierung gesichert werden, wird der Service weiterhin Studierenden, Senioren und Hochschulmitarbeitenden als Mobilitätsoption zur Verfügung stehen. Ausschlaggebend ist, ob der Regionalverband bereit ist, sein finanzielles Engagement aufrechtzuerhalten.






