25 May 2026, 02:20

Florentina Holzinger revolutioniert Pfingstspiele mit extremer Körperkunst und Hightech-Spektakel

Florentina Holzingers 'Pfingstspiel' mit Friedenstauben und Monstertrucks

Florentina Holzinger revolutioniert Pfingstspiele mit extremer Körperkunst und Hightech-Spektakel

Florentina Holzinger inszeniert ihr erstes Pfingstspiel – eine Verschmelzung von extremer Körperlichkeit und Hightech-Kunst

Florentina Holzinger hat ihr erstes Pfingstspiel auf die Bühne gebracht, eine atemberaubende Verbindung aus radikaler Körperlichkeit und modernster Technologie. Die Aufführung erstreckte sich über zwei ikonische Schauplätze: den Wiener Eislaufverein und Schloss Prinzendorf, den historischen Sitz von Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater. Das Publikum erlebte ein Spektakel aus Drohnen, Fahrzeugen und waghalsigen Stunts – alles eingebettet in eine kühne künstlerische Vision.

Der Abend begann im Wiener Eislaufverein, wo Holzinger mit ihrem rein weiblichen Ensemble das Letzte Abendmahl im Schlosshof neu interpretierte. Als Hommage an Nitsch flankierten als Hermann Nitsch verkleidete Performerkünstler die Szene. Ein gekreuzigter Darsteller bildete den Mittelpunkt einer Malaktion, bei der Drohnen rotes Pigment über den Raum sprühten.

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Eine nackte Frau ließ sich in Zeitlupe an der Fassade des Hotels Intercontinental hinab, was der Vorstellung zusätzliche rohe Intensität verlieh. Später zermalmte ein Monstertruck einen Panzer – ein symbolischer Appell für Frieden –, während ein Fallschirmspringer mit einer Taubenhelm-Landung als Heiliger Geist erschien.

Den Höhepunkt bildete eine Szene, in der dreizehn Frauen im Schlosshof schwebten, mit Haken in Schultern und Knien. Als die Performance ihrem Ende zuging, wiegten sich Holzinger und ihre „Jüngerinnen“ sanft in der Luft – ein frappierender Kontrast zum vorherigen Chaos.

Holzingers Produktion verband Technologie, extreme Körperlichkeit und rituelle Symbolik. Durch den Einsatz von Drohnen, Motorrädern und Monstertrucks wurden Alltagsgegenstände zu Erweiterungen des menschlichen Körpers. Das finale Bild – schwebende Performerkünstler in stiller Schwebe – markierte einen Moment zerbrechlicher Schönheit mitten im spektakulären Geschehen.

Quelle