Flucht und Neuanfang: Emmendinger Ausstellung zeigt vergessene Schicksale nach 1945
José MartinFlucht und Neuanfang: Emmendinger Ausstellung zeigt vergessene Schicksale nach 1945
Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum erkundet, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ eröffnet am Sonntag um 11:15 Uhr mit einer Vernissage eine neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum. Das Projekt ist die erste große Initiative der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević, und entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht.
Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Die Schau beleuchtet auch lokale Schicksale von Spätaussiedlern in Emmendingen. Besucher:innen erwarten Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit dem Ziel, zum Nachdenken und Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anzuregen.
Die Ausstellung ist bis zum 8. November zu sehen, jeweils mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Sie verbindet historische Zeugnisse mit aktueller Relevanz und lädt dazu ein, sich mit persönlichen Migrationsgeschichten und ihren langfristigen Auswirkungen auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist während der Öffnungszeiten oder nach vorheriger Absprache möglich.






