29 June 2026, 22:33

Freiburgs starke Botschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs starke Botschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“

Die Initiative soll Betroffene unterstützen und das Thema in der gesamten Stadt sichtbarer machen. Sie ist Teil eines umfassenderen Engagements gegen Gewalt in all ihren Formen.

Die Kampagne wird auf Plakaten, in sozialen Medien und anderen öffentlichen Räumen zu sehen sein. Sie thematisiert häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Gewalt sowie Übergriffe im öffentlichen Raum – Realitäten, mit denen Frauen, Kinder, queere und trans Personen in Freiburg täglich konfrontiert sind.

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Oberbürgermeister Martin Horn betonte, die Kampagne ermutige Betroffene, sich zu melden und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie ist Teil einer übergreifenden Strategie, die gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt wurde. Über 70 Fachstellen und Organisationen wirken am Maßnahmenplan mit.

Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, wies darauf hin, dass Gewalt viele Gesichter habe. Ziel sei es, die Öffentlichkeit zu informieren und zum Handeln zu motivieren. Alle Materialien verweisen direkt auf Beratungs- und Hilfsangebote.

Die Mekriba-Stiftung unterstützt die Kampagne und setzt sich für Prävention, Aufklärung und den Schutz von Betroffenen ein. Zudem steht sie im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die von Regierungen verlangt, geschlechtsspezifische Gewalt systematisch zu bekämpfen und den Opferschutz zu stärken.

Die Kampagne zielt darauf ab, Betroffene zu bestärken, über Hilfsangebote aufzuklären und gesellschaftliche Einstellungen zu verändern. Sie bietet klare Orientierung, wo Unterstützung zu finden ist. Stadt und Partner hoffen, damit Gewalt zu verringern und den Schutz der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Quelle