Fußballtalente der SpVgg Fürth retten degradierten Graben im Spitalwald
José MartinFußballtalente der SpVgg Fürth retten degradierten Graben im Spitalwald
Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Umweltprojekt zur Renaturierung eines degradierten Entwässerungsgrabens im Spitalwald bei Langenzenn mitgewirkt. Die vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) geleitete Initiative sollte den Wasserabfluss verlangsamen und die lokale Artenvielfalt fördern.
Die Nachwuchskicker arbeiteten Hand in Hand mit dem LBV, um Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen – quer durch den Graben zu verlegen. Diese Strukturen helfen, bei Starkregen Wasser zurückzuhalten, und schaffen „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, die größere Waldgebiete verbinden.
Das Projekt ist Teil des Langenzenners „Gewässerverbunds“, der sich dem Schutz von Wasserläufen und Tierwelt widmet. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte, wie Fußball Menschen zusammenbringen und das Bewusstsein für Naturschutz schärfen kann.
Die Aktion knüpft an eine 2024 geschlossene Partnerschaft zwischen dem LBV und der SpVgg Greuther Fürth an, die Umweltinitiativen fördert. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Teamgeist im Sport auch der Natur zugutekommen kann.
Der renaturierte Graben kann nun Niederschläge besser bewältigen, die Wanderung von Wildtieren erleichtern und das Waldökosystem stärken. Das Projekt dient als praktisches Beispiel dafür, wie Sportvereine und Naturschutzorganisationen gemeinsam Umweltziele erreichen können.






