Galeria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Filialen wie Braunschweig bangt um Zukunft
José MartinGaleria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Filialen wie Braunschweig bangt um Zukunft
Die deutsche Warenhauskette Galeria hat von der US-amerikanischen Investmentfirma Gordon Brothers ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro erhalten. Die Mittel sind Teil der Bemühungen, den angeschlagenen Händler zu stabilisieren. Gleichzeitig laufen Mietverhandlungen mit Vermietern an mehreren Standorten, um die Kosten zu senken.
Das Darlehen umfasst einen dreijährigen Restrukturierungsplan, der eine Prüfung aller Galeria-Filialen vorsieht, um deren Zukunftsfähigkeit zu bewerten. Eine endgültige Entscheidung über das Filialnetz der Kette – einschließlich des Standorts Braunschweig – steht noch aus.
Die Volksbank BRAWO, Eigentümerin des Braunschweiger Gebäudes, steht mit Galeria in Gesprächen über die langfristigen Perspektiven der Filiale. Beide Seiten haben bisher keine konkreten Details zum Ergebnis der Verhandlungen preisgegeben. Die Zukunft des Braunschweiger Standorts bleibt damit ungewiss.
Mit dem Kredit und dem Restrukturierungsplan soll der Betrieb von Galeria gesichert werden. Die Gespräche mit Vermietern und Gebäudeeigentümern dauern an. Konkrete Entscheidungen über einzelne Filialen, wie etwa in Braunschweig, stehen weiterhin aus.
