21 April 2026, 10:24

Geflüchtete in Münster lernen Schwimmen – Pilotprojekt startet mit lokaler Unterstützung

Gruppe von Menschen, die in einem Schwimmbad stehen und sitzen, mit Textwerbung für das Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland.

Geflüchtete in Münster lernen Schwimmen – Pilotprojekt startet mit lokaler Unterstützung

Ein neues Schwimmprojekt hilft Geflüchteten in Münster, lebenswichtige Fähigkeiten im Wasser zu erlernen

Das Integrations-Pilotprojekt, geleitet vom Verein SwimSportTank e.V., bietet nun Kurse für Kinder, Frauen und erwachsene Männer im Hallenbad Roxel an. Lokale Partner – darunter die Stadt Münster und die Sparkasse Münsterland Ost – haben sich zusammengeschlossen, um das Programm zu ermöglichen.

Die Schwimmkurse starten in dieser Woche im Hallenbad Münster-Roxel, das vorübergehend von der Stadt zur Verfügung gestellt wird. Der Münsteraner Verein SwimSportTank e.V. führt die Einheiten im Rahmen des Pilotvorhabens durch. Das interkulturelle Trainerteam spricht viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden, was eine klare Verständigung während des Unterrichts gewährleistet.

Anke Sundermeier, zertifizierte Schwimmlehrerin bei SwimSportTank, unterrichtet geflüchtete Kinder, Frauen und Männer. Das Projekt wird von mehreren Partnern unterstützt, darunter auch finanziell durch die Sparkasse Münsterland Ost. Stefan Centeno Hüttemann, ein Beamter der Bezirksregierung, dankte allen Beteiligten für die Zusammenarbeit, die das Projekt erst möglich gemacht habe.

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Der Erfolg des Pilotprojekts knüpft an bestehende Fortschritte in der Schwimmausbildung in Münster an. Bereits über 5.000 Viert- und Fünftklässler haben im Rahmen des Landesprogramms "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen gelernt. Für die Bewohner des ZUE Münster bietet das neue Vorhaben eine weitere Chance, wichtige Fähigkeiten an mehr Menschen in der Gemeinschaft zu vermitteln.

Ziel des Integrations-Pilotprojekts ist es, die Sicherheit und das Selbstvertrauen von Geflüchteten im Wasser zu stärken. Mit lokaler Förderung, erfahrenen Trainern und barrierearmen Einrichtungen soll das Programm seine Reichweite ausbauen. Die Organisatoren hoffen, dass die Kurse langfristig zu einer festen Ressource für die vielfältige Bevölkerung der Stadt werden.

Quelle