06 April 2026, 20:22

Gewaltexzesse bei Fußballspiel: Pyrotechnik, Hitlergrüße und Verletzte in Berlin-Rummelsburg

Plakat, das Zuschauer bei einem Fördermatch in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift 'Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3.'

Gewaltexzesse bei Fußballspiel: Pyrotechnik, Hitlergrüße und Verletzte in Berlin-Rummelsburg

Bei einem Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Ausschreitungen führten zu Verletzungen, einem Polizeieinsatz und strafrechtlichen Ermittlungen gegen Fans.

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Die Unruhen begannen, als Anhänger des BFC Dynamo in der zweiten Halbzeit vor dem Stadion Pyrotechnik zündeten. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr, als sich die Lage zuspitzte. Unterstützer warfen daraufhin Böller, Glasflaschen und griffen Einsatzkräfte an.

Die Polizei setzte körperliche Gewalt und Pfefferspray ein, um die Menge unter Kontrolle zu bringen. Rund 150 Beamte, unterstützt von Bundespolizeikräften, waren im Einsatz. Zwölf Polizisten wurden verletzt, blieben aber dienstfähig. Auch ein Kind und ein Ordner erlitten in dem Chaos Verletzungen.

Die Behörden erstatteten zwei Strafanzeigen wegen schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung. Zwei BFC-Dynamo-Fans müssen sich nun wegen des Verdachts verantworten, den Hitlergruß gezeigt zu haben – ein verfassungsfeindliches Symbol. Das Spiel wurde schließlich um 17:55 Uhr, mehr als eine Stunde nach der Unterbrechung, fortgesetzt.

Die Partie endete mit mehreren Verletzten, Festnahmen und laufenden Ermittlungen. Die Polizei kündigte an, weitere Anklagen gegen die an der Gewalt Beteiligten zu prüfen. Der Vorfall wirft Fragen zum Fanverhalten bei künftigen Spielen auf.

Quelle