GIZ-Skandal: Millionenbetrug im Jemen erschüttert Entwicklungsagentur
Die staatliche deutsche Entwicklungsagentur GIZ steckt in einem schweren Finanzskandal. Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter im Jemen hat zu internen Ermittlungen und disziplinarischen Maßnahmen gegen die Beteiligten geführt.
Die Behörde bestätigte, dass Angestellte in ihrem Büro im Jemen unter dem Verdacht stehen, betrügerische Handlungen begangen zu haben. Eine interne Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden waren. In der Folge sind bereits disziplinarische Schritte gegen mehrere Mitarbeiter eingeleitet worden, die mit dem Fall in Verbindung stehen.
Ersten Schätzungen zufolge könnte der finanzielle Schaden sich auf mehrere Zehnmillionen belaufen. Das genaue Ausmaß der Verluste wird noch geprüft, doch die Zahlen unterstreichen die Schwere der Lage. Die GIZ bewertet weiterhin die vollständigen Auswirkungen des mutmaßlichen Betrugs. Ob weitere rechtliche Schritte folgen werden, hat die Agentur bisher nicht mitgeteilt. Der Fall wirft Fragen zur Kontrolle ihrer internationalen Aktivitäten auf.






