Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und E-Müllwagen für saubere Luft
José MartinGöttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und E-Müllwagen für saubere Luft
Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senkt Emissionen in gesamter Fahrzeugflotte
Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) reduzieren die Schadstoffemissionen ihrer gesamten Fahrzeugflotte. Das Unternehmen setzt auf synthetischen Diesel und hat einen elektrischen Müllwagen im Probebetrieb getestet, um seinen CO₂-Fußabdruck zu verringern. Sowohl Mitarbeiter als auch Anwohner haben die ersten Verbesserungen bereits wahrgenommen.
Fast alle der über 120 Fahrzeuge des Unternehmens wurden auf HVO100 umgestellt – einen biologisch basierten, synthetischen Dieselkraftstoff, der aus Abfallstoffen wie gebrauchten Speiseölen und tierischen Fetten hergestellt wird. Allein durch diesen Schritt konnte GEB seinen jährlichen CO₂-Ausstoß um etwa 1.800 Tonnen senken.
Zusätzlich erprobte das Unternehmen über verschiedene Jahreszeiten hinweg einen elektrischen Müllwagen. Das Fahrzeug bewährte sich sowohl bei sommerlicher Hitze als auch im Winter. Die Mitarbeiter berichteten von weniger Lärm und geringeren Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Lkw. Auch die Anwohner begrüßten den leiseren und saubereren Betrieb.
Obwohl GEB langfristig auf Elektromobilität setzt, betont das Unternehmen, dass ein Umstieg nur mit erneuerbaren Energien sinnvoll ist. Bis dahin sieht GEB in HVO100 einen praktischen Zwischenschritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Flotte.
Die Umstellung auf HVO100 und die Elektro-Tests zeigen bereits eine deutliche Verringerung der Umweltbelastung durch GEB. Das Unternehmen prüft weiterhin nachhaltige Lösungen und setzt dabei auf einen Ausgleich zwischen sofort wirksamen Emissionsreduzierungen und langfristigen Plänen für eine vollständige Elektrifizierung. Sowohl die Belegschaft als auch die Bevölkerung reagieren positiv auf die leiseren und umweltfreundlicheren Fahrzeuge.






