Grundstücksmarktbericht 2026 zeigt gemischte Preisentwicklung im Kreis Viersen
Nada BlochGrundstücksmarktbericht 2026 zeigt gemischte Preisentwicklung im Kreis Viersen
Sachverständigenausschuss für Bodenwertermittlung legt Grundstücksmarktbericht 2026 vor – gemischte Entwicklung im Kreis Viersen
Der Sachverständigenausschuss für Bodenwertermittlung hat seinen Grundstücksmarktbericht 2026 veröffentlicht, der eine detaillierte Analyse der Bodenpreisentwicklung im Kreis Viersen liefert. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während einige Gebiete deutliche Steigerungen verzeichnen, blieben andere stabil.
Bei den Baugrundstücken gab es 2025 unterschiedliche Entwicklungen. In Kempen, Viersen und Brüggen stiegen die Preise um 5 Prozent, im Kempen Ortsteil St. Hubert sogar um 10 Prozent. Deutlich moderater fiel der Anstieg in Anrath und Neersen aus, wo die Quadratmeterpreise um 10 Euro zulegten. Insgesamt bewegten sich die meisten Wohnbauflächen im Kreis Viersen jedoch auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Gewerbegrundstücke zeigten hingegen keine Veränderung – hier blieben die Preise im Vergleich zu 2024 unverändert. Deutlich dynamischer präsentierte sich der landwirtschaftliche Bodenmarkt: Die Zahl der Transaktionen stieg um 53 Prozent, wobei 174,8 Hektar den Besitzer wechselten. Der finanzielle Umsatz kletterte um 60 Prozent auf 21,4 Millionen Euro. Auch bei den Ackerflächen gab es regionale Unterschiede: Während die östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich Preise von 10,50 Euro pro Quadratmeter erreichten, stiegen die Werte im westlichen Kreisgebiet Viersen auf 9 Euro pro Quadratmeter.
Um die Markttransparenz zu erhöhen, hat der Sachverständigenausschuss 882 Bodenrichtwertzonen definiert. Diese Zonen bieten ein strukturiertes System zur Bewertung von Grundstückswerten im gesamten Kreisgebiet.
Der Bericht 2026 unterstreicht sowohl die Stabilität als auch die Wachstumspotenziale im Viersener Grundstücksmarkt. Während in einigen Wohnlagen die Preise zulegten, blieb der Gewerbeboden unverändert. Der Boom bei landwirtschaftlichen Flächen und die neuen Bewertungszonen sollen mehr Planungssicherheit für Käufer und Verkäufer schaffen.






