19 June 2026, 02:28

Hubig fordert schärfere Internetregeln zum Schutz von Jugendlichen vor Algorithmen

Verbraucherbericht: Hubig fordert mehr Jugendschutz im Internet

Hubig fordert schärfere Internetregeln zum Schutz von Jugendlichen vor Algorithmen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat strengere Jugendschutzmaßnahmen im Internet gefordert. Sie betonte, dass die aktuellen Regelungen für soziale Medien und Videospiele weitgehend als unzureichend angesehen werden. Ein neuer Bericht zeigt, dass in der Bevölkerung breite Unterstützung für bessere Schutzmechanismen für Minderjährige in der digitalen Welt besteht.

Hubig kündigte an, dass die Expertenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt demnächst ihre Ergebnisse vorlegen wird. Sie verwies darauf, dass 87 Prozent der Befragten die Bemühungen der Regierung, junge Nutzer in sozialen Medien und im Gaming-Bereich zu schützen, als schlecht oder sehr schlecht bewerten. Die Ministerin argumentierte, dass große Plattformen mit manipulativen Algorithmen wirksame Jugendschutzmaßnahmen umsetzen müssten – ähnlich wie Gaststätten und Kinos.

Die Sorgen der Bevölkerung beschränken sich nicht auf den digitalen Raum. Laut dem Verbraucherbericht 2026 fordern 79 Prozent der Befragten, dass Politiker mehr tun sollten, um Jugendliche online zu schützen. Zudem sehen 74 Prozent Bedarf an stärkeren Verbraucherschutzregeln für Minderjährige im Bereich Ernährung. Über 82 Prozent sind der Meinung, dass die Politik versagt, junge Menschen vor Überschuldung zu bewahren.

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Der anstehende Bericht der Kommission soll diese Defizite aufgreifen. Hubigs Äußerungen spiegeln die weitverbreitete Unzufriedenheit mit den aktuellen Schutzmaßnahmen wider. Die Ergebnisse könnten den Weg für strengere Vorschriften für digitale Plattformen und andere Bereiche ebnen, die junge Verbraucher betreffen.

Quelle