Hygienemängel in Gifhorn: Jeder dritte Betrieb fällt bei Kontrollen durch
José MartinHygienemängel in Gifhorn: Jeder dritte Betrieb fällt bei Kontrollen durch
Lebensmittelkontrollen im Landkreis Gifhorn decken anhaltende Hygienemängel auf
Die Lebensmittelüberwachung im Landkreis Gifhorn hat in zahlreichen Betrieben weiterhin Hygieneprobleme aufgedeckt. Im Jahr 2025 prüften die Behörden Hundertschaft von Unternehmen – viele davon mussten wegen Verstößen mit Sanktionen rechnen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sowohl routinemäßige als auch gezielte Kontrollen auch 2026 fortgesetzt werden.
Der Landkreis Gifhorn überwacht im Rahmen seines Lebensmittelsicherheitsprogramms insgesamt 616 gastronomische Betriebe. 2025 führten die Kontrollbehörden 171 Routineprüfungen und 60 gezielte Inspektionen durch – und blieben damit hinter den geplanten 669 Kontrollen für das Jahr zurück. Bei 139 Betrieben wurden Hygienemängel oder Verstöße gegen den Gesundheitsschutz festgestellt, wobei unzureichendes Hygienemanagement das häufigste Problem darstellte. Die Folgen reichten von mündlichen und schriftlichen Verwarnungen über Bußgelder und Strafverfahren bis hin zu vorübergehenden Schließungen in schweren Fällen.
Im ersten Quartal 2026 gab es bereits 33 Routine- und 23 gezielte Kontrollen. In diesem Zeitraum wurden 37 Betriebe wegen Verstößen beanstandet. Für das gesamte Jahr hat die Behörde nun 654 Inspektionen angesetzt, um die Überwachung zu intensivieren und Risiken für die öffentliche Gesundheit zu verringern.
Das Kontrollprogramm des Landkreises bleibt aktiv: Für 2026 sind Hunderte von Prüfungen vorgesehen. Verstöße ziehen weiterhin Verwarnungen, Geldstrafen und andere Maßnahmen nach sich. Die Verantwortlichen setzen darauf, durch eine Kombination aus regulären und gezielten Kontrollen die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern.






