Immobilienpreise in Deutschland erholen sich nach kurzem Einbruch mit Rekordwerten bei Neubauten
José MartinImmobilienpreise in Deutschland erholen sich nach kurzem Einbruch mit Rekordwerten bei Neubauten
Immobilienpreise in Deutschland steigen nach kurzem Rückgang wieder an
Nach einem kurzen Einbruch zu Jahresbeginn ziehen die Immobilienpreise in Deutschland erneut kräftig an. Die aktuellen Zahlen zeigen ein Wachstum in fast allen Wohnsegmenten, wobei Neubauten Rekordwerte erreichen. Der Gesamtmarkt gewinnt nach einer kurzen Schwächephase wieder an Fahrt.
Die Preise waren von 2024 bis Ende 2025 stetig gestiegen. Doch zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 gab es einen leichten Rückgang: Der Europace-Hauspreisindex fiel auf 220,03 Punkte. Ab März setzte die Erholung ein – der Index stieg auf 220,65 Punkte und erreichte im April 221,58 Punkte.
Bis Mai 2026 kletterte der Gesamtindex auf 221,83 Punkte. Besonders dynamisch entwickelten sich Neubauten, deren Index von 243,75 Punkten im April auf den Spitzenwert von 244,56 Punkten im Mai stieg. Käufer schätzen diese Objekte zunehmend wegen ihrer Energieeffizienz und transparenterer Preise.
Auch Bestandsimmobilien verzeichneten einen leichten Anstieg: Ihr Index stieg von 201,04 auf 201,29 Punkte im Mai. Eigentumswohnungen hingegen gaben leicht nach und fielen auf 219,93 Punkte im selben Zeitraum.
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt damit nach einer kurzen Durststrecke neue Stärke. Während Neubauten weiterhin Rekordmarken setzen, entwickeln sich Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen unterschiedlich. Die jüngsten Daten deuten auf eine gemischte, aber insgesamt positive Perspektive für den Wohnimmobilienmarkt im Land hin.






