IronChild-Wettbewerb: Wenn Grundschüler Ausdauer und Börsenwissen beweisen müssen
Nikolaus FreudenbergerIronChild-Wettbewerb: Wenn Grundschüler Ausdauer und Börsenwissen beweisen müssen
Deutsche Schulspieltage führen neue leistungsorientierte Wettbewerbe für Kinder ein
Zu den Neuerungen gehört der IronChild-Wettbewerb, der Ausdauer und betriebswirtschaftliches Denken prüft. Die Gewinner erhalten ein Coaching mit Vorstandschef Dr. Dr. Ulf-Uwe Vollmann.
An der Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule werden Sportarten bereits auf Latein und mit dem Rücken zum Publikum ausgeführt. Konservative Bildungspolitiker wollen solche Praktiken nun auch an öffentlichen Einrichtungen etablieren.
Der IronChild-Wettbewerb kombiniert körperliche Strapazen, Durchhaltevermögen und Kostenrechnung zu einer mehrtägigen Herausforderung. Die Chicago Boys der Klasse 3b gehören zu den Teilnehmern. Verlierer könnten eine Gymnasialempfehlung erhalten.
Das Bundesbildungsministerium erarbeitet im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) einen Vorschlag für diese Spiele. Bildungsministerin Karin Prien setzt sich für einen stärkeren Wettbewerbsfokus ein. Bernd Kreimer-Rendsburg fordert zudem Gamification-Elemente wie Ranglisten und käufliche Token für Eltern.
Unterdessen lässt die Höhlenkinder-Kita in Rheda-Wiedenbrück Kleinkinder in nummerierten Weidenkörben auf der Ems treiben – eine Übung zur Früherkennung zukünftiger Führungskräfte.
Die neuen Wettbewerbe markieren einen Wandel hin zu leistungsbasierten Bewertungen im Schulsport. Vorschläge für Gamification und wettbewerbsorientierte Strukturen werden geprüft. Die Änderungen könnten maßgeblich beeinflussen, wie schulische Leistungen von Kindern in Deutschland künftig gemessen werden.






