Italo droht mit Marktstart in Deutschland – Bahn-Monopol in der Kritik
Nikolaus FreudenbergerItalo droht mit Marktstart in Deutschland – Bahn-Monopol in der Kritik
Ein Streit zwischen dem italienischen Bahnanbieter Italo und der Deutschen Bahn über den Zugang zum deutschen Schienennetz ist entbrannt. Der italienische Zugbetreiber plant, bis 2028 seine Dienste in Deutschland aufzunehmen, sieht sich jedoch durch Verzögerungen bei den Vertragsbedingungen blockiert. Nun hat Italos Vorstandsvorsitzender Bedenken wegen der dominierenden Stellung der Deutschen Bahn im Fernverkehr geäußert.
Italo hatte angekündigt, ab 2028 auf dem deutschen Markt aktiv zu werden. Doch während das Unternehmen auf eine Einigung zur Nutzung der Gleise der Deutschen Bahn drängt, sind die Verhandlungen ins Stocken geraten.
Italo-Chef Gianbattista La Rocca warnte, dass ohne eine Lösung das Monopol der Deutschen Bahn im Fernverkehr unangetastet bleibe. Der Streit dreht sich um die Bedingungen für den Netzzugang, die Italo als ungerecht kritisiert.
Das Ergebnis des Konflikts wird entscheiden, ob Italo wie geplant 2028 mit dem Zugbetrieb in Deutschland starten kann. Scheitern die Verhandlungen, bleibt die Deutsche Bahn weiterhin der einzige Anbieter im Fernverkehr des Landes.






