Kopenhagens skurriles Spektakel: Die Tolle feiert ihr großes Comeback
Nikolaus FreudenbergerKopenhagens skurriles Spektakel: Die Tolle feiert ihr großes Comeback
Dänemarks „Tolle-WM“: Das „Mullet Mesterskabet“ feiert seine bizarre Haar-Kunst in Kopenhagen
Am 6. Juni 2026 fand in Kopenhagen das dänische Mullet Mesterskabet – die inoffizielle Meisterschaft der Tolle – statt. Über 1.000 Zuschauer strömten zu dem skurrilen Spektakel, das sich längst von einem Online-Scherz zu einem der ausgefallensten kulturellen Events Europas entwickelt hat.
Gegründet wurde der Wettbewerb vom dänischen Elektriker Steffen Stiw Weber. Als er bemerkte, dass die US-amerikanische Mullet-Meisterschaft nur Bürgern der USA offenstand, beschloss er, eine eigene Version ins Leben zu rufen – inspiriert von seiner eigenen Entscheidung, sich eine Tolle wachsen zu lassen.
In diesem Jahr dauerte die Veranstaltung von 16 bis 21.30 Uhr und bot zwölf Teilnehmern die Bühne, die um den Titel kämpften. Die Jury bewertete Kreativität, Bühnenpräsenz, Hingabe zur Tolle-Kultur und künstlerischen Ausdruck. Die Atmosphäre war eine Mischung aus Schönheitswettbewerb, Punk-Auftritt und Festival, untermalt von Live-Musik und theatralischen Einlagen.
Die Konkurrenten gaben sich alle Mühe, zu beeindrucken: Einer stylte seine Haare zur dänischen Flagge, andere betraten die Bühne mit Wrestling-ähnlichen Ankündigungen oder in aufwendigen Kostümen.
Das Mullet Mesterskabet 2026 festigte seinen Ruf als einzigartiges und wachsendes Event. Jahr für Jahr lockt es mehr Besucher an, die das ungewöhnliche Gemisch aus Humor, Kreativität und Friseurkunst erleben wollen. Der Wettbewerb zeigt: Die Feier der Tolle hat längst die große Bühne erobert – und definiert dabei immer wieder neu, was Haar-Kultur bedeutet.
