11 June 2026, 12:19

Krach fordert fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Topverdiener in Berlin

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krach fordert fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Topverdiener in Berlin

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Er will einen „Zukunfts-Solidaritätszuschlag“ von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro – bzw. 500.000 Euro für verheiratete Paare – einführen. Damit soll die wachsende Ungleichheit in Deutschland bekämpft werden.

Krach präsentierte die Abgabe als Teil einer umfassenden Initiative, um das Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen. Die Steuer soll den Auftakt für einen Reformprozess bilden, deren Einnahmen in Bildungsprogramme und die Unterstützung von Familien fließen sollen.

Er kritisierte die SPD dafür, den Nutzen einer starken sozialen Demokratie nicht ausreichend vermittelt zu haben. Umfragen und Wahlergebnisse zeigten, so Krach, dass die Partei zunehmend an Rückhalt in der Bevölkerung verliere. Gleichzeitig forderte er die SPD auf, geplante Sparmaßnahmen zu stoppen, die besonders schutzbedürftige Gruppen treffen würden.

Der vorgeschlagene Zuschlag soll bis 2030 gelten. Krach verurteilte insbesondere Kürzungen, die Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende belasten würden. Diese Gruppen dürften nicht die Last der Sparpolitik tragen, betonte er.

Der Solidaritätszuschlag zielt darauf ab, Ungleichheit abzubauen und zentrale soziale Leistungen zu stärken. Bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt er in Kraft. Krach hofft, dass die Maßnahme das Vertrauen in das Engagement der SPD für mehr Gerechtigkeit wiederherstellt.

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