Mainzer Schulkinder kämpfen täglich mit blockierten Zebrastreifen in der Innenstadt
Nikolaus FreudenbergerMainzer Schulkinder kämpfen täglich mit blockierten Zebrastreifen in der Innenstadt
Gefährliche Bedingungen für Schulkinder beim Überqueren von Straßen in der Mainzer Innenstadt
Trotz grüner Fußgängerampeln bleiben die Bedingungen für Schulkinder in der Mainzer Innenstadt riskant: Autofahrer und Busse blockieren häufig Zebrastreifen, sodass Kinder sich zwischen den Fahrzeugen hindurchzwängen müssen. Eltern und Anwohner zeigen sich besorgt über die anhaltenden Gefahren während der morgendlichen Stoßzeiten.
Christian Voigt, ein Vater aus dem Stadtteil Lauterenviertel, begleitet täglich Kinder zur Eisgrub-Grundschule. Immer wieder beobachtet er, wie Autos und Stadtbusse in der Rheinstraße auf dem Zebrastreifen halten und so eine Gefahr für die jungen Schüler darstellen. Voigt hat sich bereits an die Stadtverwaltung und die Mainzer Mobilität gewandt, doch eine Antwort blieb bisher aus.
Die Verkehrssituation hat sich durch Straßensperrungen und Baustellen weiter verschärft. In den morgendlichen Hauptverkehrszeiten blockieren langsam fahrende Fahrzeuge regelmäßig die Fußgängerüberwege – selbst wenn die Ampel für Fußgänger grün zeigt. Viele Autofahrer schaffen es nicht, die Kreuzung rechtzeitig zu räumen, bevor die Ampel umspringt, sodass Fußgänger, darunter auch Kinder, sich durch den stehenden Verkehr schlängeln müssen.
Die Polizei überwacht die Lage und führt Kontrollen am Fischtorplatz durch, wo besonders viele Fahrzeuge und Fußgänger aufeinandertreffen. Bei Routinestreifen werden Verkehrsregeln durchgesetzt, und es gibt Verwarnungen oder Strafen für Autofahrer und Fußgänger, die dagegen verstoßen. Dennoch bleibt das Problem der blockierten Zebrastreifen ungelöst.
Besonders betroffen sind Grundschulkinder in der Rheinstraße und in der Nähe des Fischtorplatzes. Ohne Änderungen im Verkehrsfluss oder strengere Kontrollen werden die Gefahren während der morgendlichen Bringzeiten voraussichtlich bestehen bleiben. Eltern und lokale Behörden haben bisher noch keine Lösung für das anhaltende Problem gefunden.






