Manchester United Women vor Mammutaufgabe gegen Bayern München in der Champions League
Nikolaus FreudenbergerManchester United Women vor Mammutaufgabe gegen Bayern München in der Champions League
Manchester United Women vor schwerer Aufgabe im Champions-League-Viertelfinale nach 2:3-Heimniederlage gegen den FC Bayern München
Die Frauen von Manchester United stehen im Viertelfinale der Women's Champions League vor einer Herkulesaufgabe: Nach einer 2:3-Niederlage im Hinspiel gegen den FC Bayern München liegt das Team mit 2:3 im Gesamtstand zurück und muss im Rückspiel in München unbedingt gewinnen. Trainer Marc Skinner betonte jedoch, dass seine Mannschaft bei einem Sieg in der Allianz Arena noch alle Chancen habe.
Die Münchnerinnen gingen früh in Führung – Pernille Harder traf bereits in der zweiten Minute. Die Gäste blieben auch im weiteren Spielverlauf gefährlich, nutzten Konter effizient und kombinierten schnell vom Mittelfeld in die Spitze. Trotz ihres sonst ballbesitzorientierten Spiels setzte Bayern auf eine direktere Spielweise, die United kalt erwischte.
Manchester United kämpfte sich zurück: Maya Le Tissier glich per Elfmeter aus, Hanna Lundkvist köpfte zum 2:2 ein. Doch Harders zweites Tor in der zweiten Halbzeit besiegelte schließlich den Sieg der Bayern. Skinner erkannte später die taktische Anpassungsfähigkeit der Münchnerinnen an und lobte deren Flexibilität unter Druck.
Stürmerin Elisabeth Terland, die in dieser Saison bereits 15 Tore erzielte, blieb unerwartet auf der Bank. Skinner begründete dies mit ihrer körperlichen Verfassung – sie laborierte an leichten Blessuren aus den vorherigen Spielen. Hinata Miyazawa hingegen stand nur vier Tage nach ihrem Triumph mit Japan beim Asian Cup in der Startelf. Skinner lobte ihre Einsatzbereitschaft trotz des anstrengenden Reiseplans und kündigte an, ihr nach dem nächsten Spiel eine Pause zu gönnen.
Nun reist United mit dem Rücken zur Wand zur Allianz Arena. Skinner zeigt sich kämpferisch: "Das Rennen ist noch offen." Ob das Team die Wende schafft, hängt von der Leistung in Deutschland ab – dabei gilt es, Schlüsselspielerinnen wie Miyazawa und Terland klug einzusetzen.






