25 March 2026, 00:24

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Skandal

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" auf weißem Hintergrund.

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Skandal

Deutscher Triathlet Martin Schulz erhält Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris

Der deutsche Triathlet Martin Schulz ist nachträglich mit der Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris ausgezeichnet worden. Die Aufwertung erfolgte, nachdem der brasilianische Konkurrent Ronan Nunes Cordeiro wegen Dopings disqualifiziert worden war.

Schulz, der 36-jährige Athlet des SC DHfK Leipzig, war am 2. September 2024 in der Klasse PTS5 angetreten und hatte das Rennen als Dritter hinter Cordeiro beendet. Dieser war jedoch bei einer Dopingkontrolle positiv auf die verbotene Substanz 19-Norandrosteron getestet worden. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) bestätigte später den Verstoß.

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Cordeiro war im Oktober 2024 vorläufig gesperrt worden. Sein Einspruch wurde im Januar 2026 abgewiesen, woraufhin sein Ergebnis von den Paralympics in Paris annulliert wurde. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen entscheiden, die möglicherweise ein lebenslanges Startverbot umfassen könnten.

Als zweifacher Paralympics-Sieger aus Sachsen hatte sich Schulz bereits einen Namen in der Szene gemacht. Die nachträgliche Silbermedaille stellt einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere dar, auch wenn Details über seine früheren Erfolge in den verfügbaren Aufzeichnungen nur begrenzt dokumentiert sind.

Die Entscheidung des IPC besiegelt offiziell Schulz' Aufstieg auf den zweiten Platz und verändert damit die endgültige Rangliste des Paralympics-Triathlons 2024. Cordeiros Disqualifikation streicht sein Ergebnis aus den Rekordlisten, während Schulz für seine Leistung nun die verdiente Anerkennung erhält. Weitere disziplinarische Maßnahmen gegen Cordeiro stehen noch aus.

Quelle