Maschinenbau-Exporte aus Deutschland brechen erneut ein – China und USA verlieren an Zugkraft
Nikolaus FreudenbergerMaschinenbau-Exporte aus Deutschland brechen erneut ein – China und USA verlieren an Zugkraft
Deutsche Maschinenbauexporte gehen zweitmals in Folge zurück
Die Ausfuhren der deutschen Maschinenbauindustrie sind zum zweiten Mal in Folge gesunken. Der Rückgang fällt mit einer wachsenden Konkurrenz aus China und einer schwächeren transatlantischen Handelsdynamik zusammen. Branchenvertreter nennen diese Herausforderungen als Hauptgründe für den Einbruch.
Trotz eines Rückgangs um 8,1 Prozent blieben die USA der wichtigste Auslandsmarkt für deutschen Maschinenbau. Die Lieferungen dorthin erreichten ein Volumen von 1,7 Milliarden Euro – weniger als in den Vorjahren.
Noch deutlicher fiel der Rückgang in China aus: Die Exporte brachen um 24 Prozent auf 760 Millionen Euro ein. Dadurch rückte Frankreich mit einem Plus von 6,1 Prozent (830 Millionen Euro) auf den zweiten Platz vor.
Dietrich Birk, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Baden-Württemberg, führte den Abschwung auf die zunehmende Konkurrenz chinesischer Hersteller zurück. Zudem verwies er auf die abkühlenden Beziehungen zwischen Europa und den USA als Faktor für die nachlassenden Handelszahlen.
Die Branche steht nun vor einem sich wandelnden Exportumfeld. Während Chinas Anteil schrumpft und Frankreich an Boden gewinnt, müssen sich die Unternehmen an die neuen Marktbedingungen anpassen. Der anhaltende Rückgang unterstreicht die Notwendigkeit von Strategien, um der wachsenden globalen Konkurrenz zu begegnen.






