Neue Beraterin für Stadtentwicklung – doch das Stadttheater bleibt ein Sorgenkind
Nikolaus FreudenbergerNeue Beraterin für Stadtentwicklung – doch das Stadttheater bleibt ein Sorgenkind
Kim Theisen, eine 27-jährige Sachbearbeiterin mit Hintergrund in der öffentlichen Verwaltung, wurde als Beraterin in der Abteilung für Stadtentwicklung berufen. Die Position untersteht Andreas Lukas, dem neu gewählten Leiter der Stadtentwicklung. Lukas sicherte sich den Posten im Dezember 2023 mit Unterstützung einer breiten Koalition aus CDU, SPD und Grünen.
Theisen spielte eine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Lukas für die Position des Stadtentwicklungschefs. Als Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen half sie, die Stelle auszuschreiben, und war in den Entscheidungsprozess eingebunden. Lukas, Mitglied der Grünen und promovierter Jurist, ernannte sie später zu seiner Beraterin.
Theisen bringt Erfahrung aus ihrer Tätigkeit im Hauptfinanzausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss des Stadtrats mit – ein Hintergrund, der ihre neue Beraterrolle in der Stadtentwicklung ideal ergänzt.
Unterdessen gibt es bei der Sanierung des Stadttheaters weitere Rückschläge. Der geplante Wiedereröffnungstermin wurde auf Januar 2027 verschoben, nachdem zuvor Januar 2026 beziehungsweise der Beginn der Spielzeit 2026/27 avisiert worden war. Die jüngste Kostensteigerung um 5,5 Millionen Euro treibt die Gesamtausgaben auf 45,6 Millionen Euro. Behörden warnen, dass im Verlauf der Bauarbeiten noch weitere unvorhergesehene Probleme auftreten könnten.
Theisens Berufung stärkt das Team der Stadtentwicklung unter Lukas. Das Stadttheaterprojekt bleibt jedoch von finanziellen und terminlichen Herausforderungen geprägt. Die Verantwortlichen zeigen sich weiterhin vorsichtig angesichts möglicher künftiger Komplikationen im Sanierungsprozess.






