08 May 2026, 18:21

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts", das eine Seite mit Text und einem Logo zeigt.

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt

Das THEAS-Theater hat eine neue künstlerische Leiterin ernannt, während Claudia Timpner ihr Amt abgibt. Kornelia Eng-Huniar, eine ausgebildete Opernsängerin (Sopran) mit langjähriger Verwaltungserfahrung, wird die Position ab dem 1. August 2023 übernehmen. Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der das Theater sein Programm weiter ausbaut, gleichzeitig aber mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert ist.

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Claudia Timpner leitete das THEAS seit 2022 und steigerte das jährliche Spielplanangebot auf 60 bis 70 Aufführungen für rund 3.500 Zuschauer:innen. Unter ihrer Führung bietet die Theaterschule mittlerweile 20 Kurse mit etwa 300 Teilnehmer:innen aller Altersgruppen an. Obwohl sie die künstlerische Leitung abgibt, bleibt Timpner dem Theater als Darstellerin auf der Bühne erhalten.

Kornelia Eng-Huniar ist seit 2011 Teil des THEAS-Ensembles und unterstützte Timpner in den vergangenen drei Jahren in administrativen Funktionen. Als erfahrene Bühnenkünstlerin trat sie selbst als Opernsängerin in ganz Europa auf. Ihre erste Inszenierung als Direktorin wird eine Neuauflage von „Bitte (Nicht) Einsteigen“ sein – eine Produktion, die speziell für sehbehinderte Zuschauer:innen adaptiert wurde.

Das THEAS bleibt seinem Fokus auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und inklusiven Projekten treu. Dennoch bleibt die finanzielle Stabilität eine Dauerbaustelle: Sponsoren und Fördergelder decken jährlich nur etwa ein Drittel der Einnahmen ab.

Eng-Huniars Berufung leitet ein neues Kapitel für das THEAS ein, das künstlerischen Wachstum mit finanziellen Realitäten in Einklang bringen muss. Das Engagement für Jugendprogramme und Barrierefreiheit bleibt bestehen, während Timpners Übergang ihre weitere Mitwirkung auf der Bühne sichert. Die Neuinszenierung von „Bitte (Nicht) Einsteigen“ wird die erste große Produktion ihrer Nachfolgerin sein.

Quelle