Neuer VDI-Vorsitzender will Energie- und Umwelttechnik revolutionieren
Fatima TrubinNeuer VDI-Vorsitzender will Energie- und Umwelttechnik revolutionieren
Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) hat Prof. Dr.-Ing. Florian Altendorfner zum neuen Vorsitzenden des Fachausschusses Energie- und Umwelttechnik ernannt. Seine dreijährige Amtszeit begann am 1. Januar 2026; als stellvertretender Vorsitzender fungiert Michael Nolden. Der Ausschuss spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung energietechnischer Herausforderungen – von der Emissionsreduktion bis zum Ausbau erneuerbarer Technologien.
Altendorfner bringt umfassende Fachkompetenz in die Position ein. An der Fachhochschule Münster leitet er den Lehrstuhl für Energietechnik und steht dem Studiengang Technische Gebäudeausrüstung vor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Heizungstechnik, Verbrennungstechnik und Gassysteme, mit besonderem Fokus auf Energiespeicherung, Wärmepumpen und Wasserstofflösungen.
Neben seiner Lehrtätigkeit engagiert sich Altendorfner im VDI-Fachausschuss Kraftwerkstechnik und leitet dort den Arbeitskreis Energiespeicher. Zudem wirkt er in der Initiative "Deutschland 2050" im Rahmen der Energiethemengruppe mit. Der Ausschuss selbst befasst sich mit zentralen Themen wie Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaftsmodellen und Strategien zur Abfallbewirtschaftung.
Unter der neuen Führung wird der Ausschuss den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Modernisierung von Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK-)Anlagen vorantreiben. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl zentrale als auch dezentrale Energienetze zu stärken und gleichzeitig den Klimaschutz sowie die Reduktion von Treibhausgasen zu fördern.
Die Arbeit des Gremiums wird bis zum 31. Dezember 2028 politische Weichenstellungen und Innovationen in der Energie- und Umwelttechnik prägen. Altendorfners Expertise in den Bereichen Energiespeicherung und nachhaltige Systeme deckt sich mit den Zielen der VDI-GEU, effiziente und emissionsarme Technologien voranzubringen. Die Ernennung unterstreicht den anhaltenden Kurs, erneuerbare Lösungen in die deutsche Energieinfrastruktur zu integrieren.






