Niedersachsens Industrie zeigt im April 2025 Licht und Schatten bei der Nachfrage
Nikolaus FreudenbergerNiedersachsens Industrie zeigt im April 2025 Licht und Schatten bei der Nachfrage
Industrienachfrage in Niedersachsen zeigt im April 2025 gemischte Trends
Im April 2025 präsentierte sich die Industrienachfrage in Niedersachsen uneinheitlich: Während einige Branchen deutliche Zuwächse verzeichneten, mussten andere starke Rückgänge hinnehmen. Insgesamt ergibt sich für den verarbeitenden Gewerbe des Landes ein differenziertes Bild.
Die Nachfrage nach Industriegütern stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich die chemische Industrie mit einem Orderplus von 23 Prozent. Auch die Automobilbranche – inklusive Fahrzeuge und Zulieferteile – legte mit einem Zuwachs von 8 Prozent zu.
Die Produktion von Metallerzeugnissen sowie der sonstige Fahrzeugbau verzeichneten jeweils ein Plus von 18 Prozent. Preisbereinigt lagen die Gesamtaufträge deutlich über dem Niveau von April 2024.
Nicht alle Sektoren profitierten jedoch von dieser Entwicklung: Die Nachfrage nach Investitionsgütern sank um 12 Prozent, Bestellungen für Konsumgüter gingen um 8 Prozent zurück, und die Nachfrage nach Vorleistungsgütern verringerte sich um 11 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat März 2025 fiel die Gesamtnachfrage um 11 Prozent – dabei gingen inländische Aufträge um 7 Prozent, Auslandsorders sogar um 15 Prozent zurück.
Trotz des Rückgangs gegenüber März 2025 melden einige niedersächsische Branchen kräftige Zuwächse im Vorjahresvergleich. Besonders herausragend waren die Chemie- und die Automobilindustrie, während Investitions- und Konsumgüter spürbare Einbußen hinnehmen mussten. Die bereinigten Zahlen bestätigen insgesamt eine positive Entwicklung im Vergleich zu April 2024.






