02 May 2026, 18:33

Osnabrück setzt auf grüne Wasserstoffzusammenarbeit mit Westenergie und SWO

Säulen-Diagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Osnabrück setzt auf grüne Wasserstoffzusammenarbeit mit Westenergie und SWO

Neue Partnerschaft soll grüne Wasserstoffproduktion in der Region Osnabrück vorantreiben

Die Westenergie AG und die Stadtwerke Osnabrück (SWO) haben sich zusammengeschlossen, um den Ausbau dieser sauberen Energiequelle in der Region zu fördern. Lokale Verantwortungsträger begrüßen die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Im Rahmen der Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen steht der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Mittelpunkt. Die SWO Netz, der Netzbereich der Stadtwerke Osnabrück, prüft, ob bestehende Erdgasleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff umgerüstet werden können. Dies entspricht der überarbeiteten Nationalen Wasserstoffstrategie Deutschlands, die 2023 novelliert wurde, um solche Vorhaben zu unterstützen.

Beide Unternehmen werden ein gemeinsames Projektteam einrichten, das 2024 seine Arbeit aufnehmen soll. Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin von Osnabrück, und Landrätin Anna Kebschull haben ihre Unterstützung für die verstärkte Kooperation bekundet. Sie sehen darin eine Chance, die Klimaziele der Region voranzubringen.

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Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, betonte die Bedeutung von Wasserstoff für die Umstellung der Energie- und Wärmesysteme weg von fossilen Brennstoffen. Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, hob hervor, dass lokale Partnerschaften entscheidend seien, um nachhaltige Energielösungen umzusetzen. Als fossile Alternative zu Erdgas, Kohle und Öl bleibt Wasserstoff ein zentraler Baustein der deutschen Klimaschutzpläne.

Das Projekt startet 2024 mit Fokus auf Infrastruktur und Wasserstofftransport. Gelingt die Umrüstung der Gasleitungen, könnte dies den Wandel der Region zu sauberer Energie beschleunigen. Die Initiative steht im Einklang mit den nationalen Bestrebungen, Emissionen zu senken und erneuerbare Energien auszubauen.

Quelle