Osnabrücks erstes Fairtrade-Fußballturnier begeistert sieben Schulen
Osnabrück veranstaltet erstes Fairtrade-Fußballturnier mit sieben Schulen
In Osnabrück hat kürzlich das erste Fairtrade-Fußballturnier stattgefunden, an dem Mannschaften von sieben örtlichen Schulen teilnahmen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeisterin Katharina Pötter, die in ihrer Ansprache die Bedeutung des fairen Handels und globaler Gerechtigkeit betonte. Die Organisatoren stellten 49 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierte Fußballbälle bereit, die jeweils mit dem Logo der Stadt versehen sind und künftig bei weiteren Wettbewerben zum Einsatz kommen sollen.
An dem Turnier nahmen Teams der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel und der KGS Schinkel teil. Neben den Spielen erwartete die Schülerinnen und Schüler ein buntes Rahmenprogramm mit Zielwandschießen, Zeitlauf-Parcours und Balljonglier-Wettbewerben.
Bürgermeisterin Pötter erläuterte in ihrer Eröffnungsrede, wie fairer Handel zu besseren Arbeitsbedingungen und Mindestlöhnen für Arbeiterinnen und Arbeiter in Pakistan beiträgt. Zudem verwies sie darauf, dass Fairtrade-Standards die Gleichberechtigung fördern und Frauen vor Diskriminierung schützen.
Im Finale setzte sich die Ursulaschule durch und sicherte sich den Turniersieg sowie den Wanderpokal. Als Belohnung erhielt jedes Mitglied des Siegerteams eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke. Zudem wird die Schule 2026 erneut Ausrichterin des Fair Trade Cups sein.
Das Turnier unterstrich das Engagement Osnabrücks für ethischen Handel und gemeinwohlorientierte Projekte. Die 49 Fairtrade-Bälle werden bei künftigen städtischen Veranstaltungen genutzt. Mit ihrem Sieg hat die Ursulaschule zudem sichergestellt, dass sie den Wettbewerb in zwei Jahren erneut ausrichten darf.






