Pole Dance in Koblenz: Wie eine Ukrainerin die Sportart revolutioniert
José MartinPole Dance in Koblenz: Wie eine Ukrainerin die Sportart revolutioniert
Tatiana Ostrovska hat das Polefamily-Studio in Koblenz übernommen und einen zweiten Standort im Stadtteil Lützel eröffnet. Die ausgebildete Physiotherapeutin setzt sich dafür ein, Pole Dance in der Stadt als anerkannte Sportart zu etablieren. In ihren Studios bietet sie nun Trainings, Workshops und Sonderveranstaltungen für alle Leistungsstufen an.
Ursprünglich leitete Ostrovska eine große Pole-Dance-Schule in Odessa, Ukraine. Nach Beginn des Krieges floh sie 2022 aus dem Land und ließ sich in Koblenz nieder. Bereits sechs Monate nach ihrer Ankunft begann sie, in der Region Pole-Dance-Workshops anzubieten.
2024 übernahm sie offiziell die Leitung von Polefamily Koblenz. Seitdem hat sie ihr Angebot erweitert und ein weiteres Studio in Lützel eröffnet. Ihre Kurse richten sich an ein breites Publikum – von Junggesellinnenabschieden bis zu Fitnessbegeisterten.
In der Ukraine gilt Pole Dance bereits als anspruchsvolle Sportart, die hohe körperliche Anforderungen stellt. Ostrovska betont die Intensität des Ganzkörpertrainings, das Kraft, Koordination und Athletik erfordert. Ihr Ziel ist es, die Disziplin Menschen jeden Alters, jeder Berufsgruppe und jeder Körperform zugänglich zu machen.
In ihren Koblenzer Studios bietet sie mittlerweile Pole-Dance-Training, Workshops und Events an. Mit ihrem Engagement trägt sie dazu bei, die sportliche Seite dieser Disziplin in Deutschland bekannter zu machen. Die Expansion spiegelt das wachsende Interesse an Pole Dance als ernsthafte Fitness- und Performance-Sportart wider.






