29 June 2026, 16:21

Siemens Mobility und Braunschweig planen gemeinsamen Ausbau für Schienenverkehr der Zukunft

Siemens Mobility setzt auf Wachstum in Braunschweig

Siemens Mobility und Braunschweig planen gemeinsamen Ausbau für Schienenverkehr der Zukunft

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Stärkung des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts

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Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Schienenverkehrs-Signaltechnik und Automatisierung auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch, der die Expansion des Unternehmens sowie die städtische Entwicklung in der Region fördern soll.

Durch die Vereinbarung kann Siemens Mobility seinen Standort in Braunschweig modernisieren und erweitern – ein Schritt, der auf die steigende globale Nachfrage nach digitalen Lösungen für Schieneninfrastrukturen abzielt. Für das Projekt ist ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände vorgesehen, das teilweise im Besitz von Siemens und teilweise in städtischem Besitz steht.

In den kommenden Monaten wird eine Arbeitsgruppe die Details der Grundstücksübertragung finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtischen Planungswettbewerben für das Gebiet beteiligen. Das Unternehmen plant, weitere Flächen für sein Wachstum zu erwerben, darunter eine neue Produktionshalle.

Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, betonte, dass die Erweiterung die Produktionsstätten modernisieren werde. Gleichzeitig solle der Standort den Anforderungen einer fortschrittlichen, digitalisierten Fertigung gerecht werden. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als „starkes Bekenntnis zu Braunschweig als Wirtschaftsstandort“.

Von dem Grundstückstausch profitieren beide Seiten: Siemens Mobility erhält Raum für seine Expansion, während die Stadt Flächen für die Entwicklung des Quartiers Bahnstadt sichert. Die Vereinbarung festigt die Rolle des Unternehmens in der Schienenverkehrstechnologie und unterstützt zugleich die städtischen Planungen.

Quelle