Solveig Løvseth holt Ironman-EM-Titel in Hamburg mit Rekordzeit
Nikolaus FreudenbergerSolveig Løvseth holt Ironman-EM-Titel in Hamburg mit Rekordzeit
Solveig Løvseth aus Norwegen siegt bei der Ironman-Europameisterschaft in Hamburg mit 8:11:11 Stunden
Bei den Ironman-Europameisterschaften in Hamburg sicherte sich die Norwegerin Solveig Løvseth mit einer Zeit von 8:11:11 Stunden den Sieg. Unterdessen gab die Estin Kaidi Kivioja ihr Debüt über die Langdistanz und belegte mit einer neuen nationalen Bestzeit von 8:44:44 Stunden den 12. Platz im Gesamtklassement.
Kivioja startete mit einer 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke, die sie in 1:00:03 Stunden absolvierte. Im Freiwasser verlor sie früh den Anschluss an die zweite Verfolgergruppe, blieb jedoch konzentriert auf die bevorstehenden Disziplinen. Ihre Vorbereitung hatte intensive Trainingseinheiten umfasst – darunter Radtouren von bis zu sechs Stunden und Laufstrecken von 30 Kilometern oder mehr.
Auf dem Rad legte sie die 180 Kilometer in 4:30:16 Stunden zurück und fühlte sich während der gesamten Fahrt stark. Der Marathon hingegen war für sie Neuland: Vor Hamburg hatte sie noch nie mehr als 32 Kilometer am Stück gelaufen. Dennoch bewältigte sie die 42,2 Kilometer in 3:07:01 Stunden.
Ihre Gesamtzeit von 8:44:44 Stunden bedeutete einen neuen estnischen Rekord über die Ironman-Distanz. Obwohl sie 34 Minuten hinter Løvseth zurücklag, sicherte ihr ihre Leistung einen Startplatz bei der Ironman-Weltmeisterschaft im Oktober in Kailua-Kona, Hawaii.
Kiviojas Debüt bei den Europameisterschaften markiert einen historischen Erfolg für den estnischen Triathlon. Nun richtet sie ihren Blick auf die Weltmeisterschaft im Oktober, wo sie sich mit der Weltelite des Sports messen wird. Ihre rekordverdächtige Leistung in Hamburg bildet eine solide Grundlage für die bevorstehende Herausforderung.






