Sportpark Illoshöhe: Historische Anlage wird modernisiert – ohne Charmeverlust
José MartinSportpark Illoshöhe: Historische Anlage wird modernisiert – ohne Charmeverlust
Sportpark Illoshöhe: Historische Stätte vor großem Modernisierungsschub
Der Sportpark Illoshöhe, eine vor dem Zweiten Weltkrieg errichtete historische Sportstätte, steht vor umfassenden Sanierungsarbeiten. Ziel der Modernisierung ist es, die Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen, ohne dabei den charakteristischen Charme des Geländes zu verlieren. Die Finanzierung erfolgt über ein Bundesprogramm zur Förderung von lokaler Sport- und Sozialinfrastruktur.
Ursprünglich für militärische Zwecke genutzt, wurde der Park nach dem Krieg zu einer wichtigen Stätte für Vereins- und Schulsport. 1981 ersetzte man die Aschelaufbahn durch einen Kunststoffbelag, und nur drei Jahre später errichtete der VfL ein Funktionsgebäude. Zudem erhielt die Tribüne ein Dach, um Großveranstaltungen wie das Niedersächsische Landesturnfest, Leichtathletik-Meisterschaften und sogar den Besuch von Papst Johannes Paul II. ausrichten zu können.
Die anstehenden Arbeiten beginnen mit der Sanierung des Hauptfeldes, gefolgt von der Laufbahn. Wie Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, betont, sollen die Verbesserungen die Trainingsbedingungen deutlich aufwerten, ohne die besondere Atmosphäre des Parks zu beeinträchtigen. Die Maßnahmen sind Teil des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK), das seit 2021 bereits über 750 Sportprojekte fördert – mit Fokus auf sozialen Zusammenhalt und Klimaschutz.
Seit 2022 wird das SJK-Programm aus dem Klimaschutz- und Transformationsfonds finanziert und legt dabei besonderen Wert auf energieeffiziente Lösungen. Die mit 1,54 Milliarden Euro ausgestattete Initiative unterstützt Kommunen bei der Instandhaltung essenzieller Sozialinfrastruktur und sichert so langfristige Vorteile für Sportler:innen und die lokale Gemeinschaft.
Die Modernisierung des Sportparks Illoshöhe wird Athlet:innen bessere Trainingsmöglichkeiten bieten. Die aufgewerteten Anlagen sollen nicht nur die Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch den historischen Wert der Stätte bewahren. Das Projekt steht exemplarisch für die bundesweiten Bestrebungen, die lokale Sportinfrastruktur zukunftsfähig zu gestalten.






