Stadt verzeichnet Rekord-Stromkosten von 10,7 Millionen Euro im Jahr 2024
Fatima TrubinStadt verzeichnet Rekord-Stromkosten von 10,7 Millionen Euro im Jahr 2024
Ein neuer Bericht offenbart die Energieausgaben und den Verbrauch der Stadt für das Jahr 2024. Die Stromkosten für kommunale Gebäude beliefen sich auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 1,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Daten umfassen über 350 Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern.
Der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert. Schulen allein machten dabei 49 Prozent des Strombedarfs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs aus. Der Gasverbrauch blieb stabil bei 50,4 Millionen Kilowattstunden, doch der Bedarf an Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden.
Die Stadt investierte rund 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungssystemen, wobei die Hälfte der Kosten durch einen Bundeszuschuss für Klimaschutz gedeckt wurde. Trotz dieser Maßnahmen blieb der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.
Für die Zukunft plant die städtische Gebäudemanagementgesellschaft (gmmg) die Umrüstung veralteter Stromzähler auf digitale Systeme. Zudem sollen Wasser- und Wärmezähler in einer einheitlichen Datenplattform zusammengeführt werden, um die Verbrauchserfassung zu verbessern.
Der Bericht zeigt: Während der Gasverbrauch stabil blieb, stiegen die Kosten und der Heizölbedarf. Die Modernisierung der Beleuchtung und die geplante Zähleroptimierung sollen Verschwendung reduzieren und den Verbrauch effizienter überwachen. Die Gesamtenergierechnung der Stadt für 2024 spiegelt sowohl anhaltende Herausforderungen als auch Schritte zu einem besseren Energiemanagement wider.






