24 June 2026, 18:17

Streit um 3,8 Millionen Euro: Wie die Stadt jetzt den Haushalt 2026 retten will

Budgetkürzungen: CDU nahezu zufrieden, Rot-Grün will Ma├čnahmen überprüfen

Streit um 3,8 Millionen Euro: Wie die Stadt jetzt den Haushalt 2026 retten will

Der Stadtrat lehnte im März den Entwurf des Haushaltsplans 2026 der Verwaltung ab und forderte zusätzliche Einsparungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro. Am Montag schlug die Verwaltung nun Kürzungen bei Personal- und Betriebskosten vor, um dieses Ziel zu erreichen.

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Die Verwaltung präsentierte ein Sparpaket im Umfang von rund 3,8 Millionen Euro, das unter anderem Stellenstreichungen und Reduzierungen der laufenden Ausgaben vorsieht.

Die CDU begrüßte die Maßnahmen, kritisierte jedoch, die Verwaltung habe die weiteren Ziele des Rates missverstanden. Zwar seien kleine Einsparungen hilfreich, doch lösten sie nicht die tieferliegenden finanziellen Probleme der Stadt, argumentierte die Partei. Zudem betonte sie, es gehe nicht darum, die Mitarbeiter dauerhaft zu überlasten, sondern die Effizienz durch digitale Werkzeuge zu steigern.

SPD und Grüne anerkannten die fachkundige Umsetzung der Sparmaßnahmen, warnten jedoch, ein Einstellungsstopp könnte die Belegschaft überlasten und die Servicequalität beeinträchtigen. Die Koalition forderte eine Risikobewertung in den zuständigen Ausschüssen und hielt weitere Kürzungen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit für wahrscheinlich notwendig. Man sei aber gesprächsbereit mit anderen Parteien, um die finanziellen Herausforderungen der Stadt zu bewältigen.

Der Sparvorschlag der Verwaltung wird nun vom Rat geprüft. Während die CDU auf Prozessoptimierungen drängt, fordern SPD und Grüne eine umfassende Bewertung der Auswirkungen der Kürzungen. Beide Seiten sind sich einig, dass weitere Schritte nötig sein werden, um die städtischen Finanzen zu stabilisieren.

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