Union Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum in der Alten Försterei
Nikolaus FreudenbergerUnion Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum in der Alten Försterei
Union Berlin feiert Richtfest für neues Trainingszentrum in der Alten Försterei
Der 1. FC Union Berlin hat das Richtfest für seinen neuen Trainingskomplex in der Alten Försterei begangen. Die 40 Millionen Euro teure Anlage wird erstmals in der Geschichte des deutschen Profifußballs sowohl die Herren- als auch die Frauenmannschaft unter einem Dach vereinen. Über 500 geladene Gäste kamen zusammen, um den Meilenstein zu feiern – trotz einer unerwarteten Störung während der Veranstaltung.
Das dreistöckige Gebäude umfasst rund 4.100 Quadratmeter und verfügt über vier Trainingsplätze. Einer davon, ein Naturrasenfeld, befindet sich auf dem Dach einer 300 Stellplätze umfassenden Tiefgarage. Im Inneren bietet der Komplex moderne Umkleidekabinen mit Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie Räume für Sporttherapie. Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungszimmer sollen den täglichen Ablauf optimieren.
Während der Feierlichkeiten waren Biergartentische für die Gäste aufgestellt. Die Veranstaltung wurde jedoch kurzzeitig durch eine Polizeiverfolgung mit Schusswechsel unterbrochen, an der ein gestohlener Lkw beteiligt war. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, und die Feier ging wie geplant weiter.
Der Rasenplatz soll noch in diesem Sommer nutzbar sein. Beide Mannschaften werden voraussichtlich bis Ende des Jahres in den Komplex einziehen. Vereinspräsident Dirk Zingler bestätigte die Investition von 40 Millionen Euro und betonte das Engagement des Clubs für gleiche Trainingsbedingungen für alle Spieler:innen.
Die neue Anlage wird den Teams von Union Berlin identische Trainingsmöglichkeiten bieten. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, sodass der gesamte Komplex vor 2025 voll funktionsfähig sein wird. Der Verein strebt an, eines der modernsten Trainingszentren im deutschen Fußball zu schaffen.






