Vacha bejubelt neues Vereinsheim des VfB 1919 e.V. nach Millioneninvestition
Fatima TrubinVacha bejubelt neues Vereinsheim des VfB 1919 e.V. nach Millioneninvestition
Vacha feiert Meilenstein: Neues Vereinsheim des VfB 1919 e.V. eröffnet
Am Freitag setzte die Stadt Vacha ein wichtiges Zeichen mit der feierlichen Wiedereröffnung des neuen Vereinsheims des VfB 1919 e.V.. Das moderne Gebäude ersetzt die alte, baufällige Gaststätte Oechsetal, die aufgrund ihres Sanierungsstaus nicht mehr nutzbar war. Lokale Vertreter, Vereinsmitglieder und Förderpartner kamen zusammen, um die Fertigstellung des 1,9-Millionen-Euro-Projekts zu begehen.
Das bisherige Vereinsheim war in einem derart schlechten baulichen Zustand, dass eine Sanierung weder kosteneffizient noch sinnvoll gewesen wäre. Stattdessen entschied sich die Stadt für einen kompletten Neubau nach höchsten Standards. Das Ergebnis ist nun das modernste öffentliche Gebäude Vachas – barrierefrei, mit einer Solaranlage auf dem Dach und einer Wärmepumpe, die erstmals in einem kommunalen Bau der Region zum Einsatz kommt.
Die Finanzierung des 1,9-Millionen-Projekts erfolgte aus verschiedenen Quellen: Der Freistaat Thüringen steuerte 1.204.123,16 Euro bei, der Wartburgkreis ergänzte die Summe mit 50.000 Euro. Weitere Mittel kamen aus dem Verkauf eines Grundstücks für einen neuen REWE-Supermarkt sowie aus öffentlichen Zuschüssen in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro. Die Stadt selbst übernahm die verbleibenden Kosten von etwa 720.000 Euro.
Zur feierlichen Einweihung erschienen zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister Martin Müller und der Zweite stellvertretende Landrat Martin Rosenstengel. Auch Elvira Fischer, Vorsitzende des Wartburgkreis-Sportbundes, und Guntram Wothly von der Thüringer Staatskanzlei waren vor Ort. David Jäger, Vorsitzender des VfB Vacha, begrüßte gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, Stadträten und Vertretern der beteiligten Baufirmen die Gäste.
Das neue Vereinsheim dient künftig als zentraler Treffpunkt für den VfB 1919 e.V. Vacha und bietet moderne Ausstattung sowie nachhaltige Energielösungen. Seine Fertigstellung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung von Kommunalpolitik, Fördergebern und der Bürgerschaft. Die Anlage soll den Verein noch viele Jahre in seinen Aktivitäten unterstützen.






