"Wheelie Show" vereint Rollstuhltanz und Rollschuhkunst in inklusiver Premiere
Nikolaus Freudenberger"Wheelie Show" vereint Rollstuhltanz und Rollschuhkunst in inklusiver Premiere
„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere – Rollstuhlfahrer und Rollschuhkünstler vereint
Ein neues inklusives Tanzprojekt mit dem Titel „Wheelie Show“ hat Premiere gefeiert und verbindet Rollschuhfahrer und Rollstuhltänzer in einer einzigen Aufführung. Die Show erkundet das Thema Tempo – sowohl in der Bewegung als auch im Leben – und verbindet dabei Sport, Reflexion und dynamische Choreografie zu einem mitreißenden Ganzen.
Die Produktion entstand aus dem Tanzkurs „Rolling Good Times“, der von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn geleitet wurde. Der Kurs fand im vergangenen Sommer auf der Rollschuhbahn im Hamburger „Planten un Blomen“-Park statt und brachte Künstler mit und ohne Behinderung zusammen. Während sechsmonatiger Proben experimentierte das Ensemble mit Bewegungen, Hebefiguren und Duetten, um eine nahtlose Verbindung zwischen Rollschuhfahrern und Rollstuhltänzern zu schaffen.
Bevor die Vorstellung beginnt, sind kurze Audioaufnahmen der Tänzer zu hören, in denen sie über das Verlangsamen und das Finden von Stille sprechen. Sobald die Show startet, wechseln sich ruhige, nachdenkliche Momente mit energiegeladenen Sequenzen ab. Sportliche Einflüsse wie Eishockey und Cheerleading durchziehen die Aufführung und verleihen ihr den Charakter einer abwechslungsreichen Bühnenshow.
Drei der sechs Darsteller gleiten auf Rollschuhen über die Bühne, die anderen drei bewegen sich im Rollstuhl. Ihre Bewegungen – ob schnell und impulsiv oder kontrolliert und präzise – unterstreichen das zentrale Thema der Show: wie Geschwindigkeit unsere Erfahrungen prägt.
Die „Wheelie Show“ vereint Athletik, Erzählkunst und innovative Choreografie. Der Wechsel zwischen hektischen und besinnlichen Abschnitten spiegelt die persönlichen Perspektiven der Künstler auf Bewegung und Innehalten wider. Die Produktion setzt einen kreativen Akzent im inklusiven Tanz und führt unterschiedliche Fähigkeiten in einer fließenden, gemeinsamen Performance zusammen.






