Wie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzenathletinnen beeinflusst – neue Studie gestartet
Nada BlochWie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzenathletinnen beeinflusst – neue Studie gestartet
Ein neues Forschungsprojekt soll untersuchen, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die von der Universität Freiburg geleitete Studie wird die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress und Leistung analysieren. Sie ist Teil einer umfassenderen Initiative, um Training und Gesundheitsmanagement für Frauen im Sport zu verbessern.
Das Konsortium „Athletin-D“ vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und gesundheitliche Betreuung. Im Mittelpunkt stehen geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere, wie hormonelle Schwankungen Regeneration und Leistung beeinflussen.
Am Standort Freiburg wird das Team um Jana Strahler die Wechselwirkungen zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit erforschen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, effektivere Trainingsmethoden speziell für Athletinnen zu entwickeln. Langfristig geht es darum, Gesundheitsrisiken zu minimieren und durch ein besseres Verständnis des Menstruationszyklus die Leistung zu optimieren.
Das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Projekt erhält rund 1,6 Millionen Euro. Die Forschungsarbeiten laufen über die nächsten vier Jahre, wobei die Erkenntnisse künftige Trainingsprogramme für Spitzenathletinnen prägen sollen. Die Arbeit des Konsortiums könnte zu präziseren Trainingsplänen für Sportlerinnen führen. Durch die Berücksichtigung hormoneller und psychologischer Faktoren strebt das Projekt an, sowohl die Leistung als auch die langfristige Gesundheit zu verbessern. Die Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro sichert die Forschung bis mindestens 2028.






