Wie die Weihnachtskrippe zur deutschen Tradition wurde und warum sie am 7. Dezember gefeiert wird
Nada BlochWie die Weihnachtskrippe zur deutschen Tradition wurde und warum sie am 7. Dezember gefeiert wird
Weihnachtskrippe: Eine jahrhundertealte Tradition mit Wurzeln im frühen Christentum
Weihnachtskrippe gehören seit Jahrhunderten zur christlichen Tradition, mit Ursprüngen, die bis in die Frühzeit des Christentums zurückreichen. Besonders in Deutschland gewannen sie während des Barock an Beliebtheit, und heute wird ihnen jährlich am Nationalen Tag der Weihnachtskrippe gedacht. Dieser Feiertag, der erstmals 2020 begangen wurde, fällt jedes Jahr auf den 7. Dezember.
Die genauen Anfänge der Krippe bleiben ungewiss, doch eine bekannte Überlieferung verbindet sie mit dem heiligen Franz von Assisi im Jahr 1223. Frühe Darstellungen waren schlicht und zeigten lediglich das Jesuskind, einen Ochsen und einen Esel. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden in Italien erste häusliche Krippenszenen, die sich von dort aus in ganz Europa verbreiteten.
Während der Barockzeit erlebte die Tradition in Deutschland eine Blüte und wurde zu einem weitverbreiteten Brauch. Im späten 18. Jahrhundert kamen zusätzliche Figuren wie Hirten und Engel hinzu, die die Szenen bereicherten. Der 7. Dezember wurde bewusst gewählt, um in die Adventszeit zu fallen, ohne mit anderen großen Festtagen zu kollidieren.
Der Feiertag selbst geht auf Sven Giese zurück, den Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt". Seine Initiative sollte die kulturelle und historische Bedeutung der Weihnachtskrippe in christlichen Gemeinden würdigen.
Der Nationale Tag der Weihnachtskrippe bietet heute jährlich Anlass, über eine Tradition nachzudenken, die sich über die Jahrhunderte weiterentwickelt hat. Von ihren bescheidenen Anfängen bis zu den aufwendigen Darstellungen unserer Zeit bleibt die Krippe ein zentraler Bestandteil der Weihnachtsfeierlichkeiten. Die Begehung am 7. Dezember stellt sicher, dass dieser Brauch gebührend gewürdigt wird – ohne mit anderen Festtagen in Konkurrenz zu treten.






