Wolfsburgs Abstiegskampf erreicht neuen Tiefpunkt nach bitterer Heimniederlage
José MartinWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - Wolfsburgs Abstiegskampf erreicht neuen Tiefpunkt nach bitterer Heimniederlage
VfL Wolfsburgs Kampf gegen den Abstieg erleidet nächsten Dämpfer nach 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen
Die Niederlage wirft die Wolfsburger auf den 16. Platz zurück – mit nur 25 Punkten aus 27 Spielen. Nach zehn Spielen ohne Sieg wächst die Gefahr des ersten Bundesliga-Abstiegs der Vereinsgeschichte.
Auch unter dem neuen Trainer Dieter Hecking bleibt die Krise bestehen: In seinen ersten beiden Partien holte er lediglich einen Punkt. Dennoch betont Sportdirektor Pirmin Schwegler, Hecking sei der richtige Mann für die Wende. Die Lage sei zwar "höchst dramatisch", doch der Verein werde bis zum letzten Moment um den Klassenerhalt kämpfen.
Die Situation spitzt sich weiter zu, falls der FC St. Pauli gegen den SC Freiburg gewinnt. Ein Sieg der Hamburger würde den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte ausbauen. Hecking selbst rechnet mit einem St.-Pauli-Erfolg – und damit mit noch mehr Druck auf seine Mannschaft.
Der Vereinsleitspruch "Aufrappeln, aufstehen, zurückkämpfen" steht nun vor der härtesten Prüfung. Die Zeit wird knapp, die Chancen auf die Rettung schwinden. Während Freiburg mit 34 Punkten auf dem sicheren achten Rang liegt, kämpft der 1. FC Köln (26 Punkte, Platz 15) nur einen Zähler vor Wolfsburg ums Überleben.
Mit jeder Niederlage rückt der Abstieg näher. Die Wolfsburger müssen jetzt zwingend Siege einfahren, um den Anschluss an die Konkurrenz zu halten. Scheitern sie, droht ihnen der erste Abstieg aus der Bundesliga.






