206 bayerische Buchhandlungen für Leseförderung an Schulen ausgezeichnet
Nikolaus Freudenberger206 bayerische Buchhandlungen für Leseförderung an Schulen ausgezeichnet
Über 200 Buchhandlungen in Bayern wurden für ihr Engagement bei der Leseförderung von Schulkindern ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel "Partner der Schulen für Leseförderung" erhielt im Jahr 2025 insgesamt 206 Buchhandlungen. Kulturministerin Anna Stolz überreichte diese Woche bei einer Feier in Würzburg eine der Auszeichnungen.
Die Auszeichnung wird seit 2003 jährlich vom Kultusministerium und dem Börsenverein des Bayerischen Buchhandels verliehen. Sie würdigt Buchhandlungen, die Schulen durch fachkundige Beratung, Buchempfehlungen und besondere Veranstaltungen aktiv unterstützen. Bundesweit tragen mittlerweile über 1.200 Buchhandlungen diesen Titel, wobei Bayern und Nordrhein-Westfalen die meisten Ausgezeichneten stellen.
Bei der diesjährigen Verleihung übergab Stolz das Qualitätssiegel an Petra Pohl, Inhaberin der Würzburger Buchhandlung "ErLesen", die für ihre Erstleser-Taschen und einen lebendigen Kinder-Leseclub bekannt ist. Klaus Beckschulte, Geschäftsführer des Börsenvereins des Bayerischen Buchhandels, lobte das Engagement unabhängiger Buchhandlungen, die mit ihrer Arbeit die Lesemotivation fördern.
Die Initiative ist Teil von #lesen.bayern, einer landesweiten Kampagne zur Stärkung der Lesekompetenz in allen Schulfächern. Eine vollständige Liste der ausgezeichneten Buchhandlungen findet sich auf der Website www.buchhandel-bayern.de.
Die 206 neu ausgezeichneten Buchhandlungen schließen sich einem wachsenden Netzwerk von Händlern an, die sich für die Leseförderung einsetzen. Ihre Arbeit unterstützt das Regierungsziel, die Lesefähigkeit und Bildungschancen zu verbessern. Schulen und Eltern können nun über diese zertifizierten Partner auf ein breiteres Angebot an Fachressourcen zugreifen.






