Ahmadiyya-Gemeinde und Polizei Nordhorn stärken Zusammenarbeit für Jugendprävention
Nikolaus FreudenbergerAhmadiyya-Gemeinde und Polizei Nordhorn stärken Zusammenarbeit für Jugendprävention
Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat trafen sich am 26. März 2026 mit der örtlichen Polizei in Nordhorn. Das Treffen im Polizeirevier Nordhorn diente der Stärkung der Zusammenarbeit und der Erörterung von Präventionsprogrammen für Jugendliche. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer frühzeitigen Einbindung junger Menschen, um Respekt und gesellschaftliche Verantwortung zu fördern.
An der Begegnung nahmen führende Persönlichkeiten der Polizei und der Ahmadiyya-Gemeinde teil. Die Leiterin des Nordhorner Polizeireviers, Frau Bruns, begrüßte die Gäste, darunter Imam Jazib Ahmad Aziz sowie Rizwan Ranjah, den Vertreter der Gemeinde für interreligiösen Dialog. Auch Polizeihauptkommissar Jörg Reurik, der sich auf Präventionsarbeit spezialisiert hat, war anwesend und teilte seine Erfahrungen zu bestehenden Jugendprogrammen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Kriminalprävention, gegenseitiges Verständnis und die Rolle des offenen Austauschs zwischen Strafverfolgungsbehörden und religiösen Gruppen. Die Ahmadiyya-Gemeinde, die in Nordhorn die Sadiq-Moschee betreibt, setzt sich seit Langem für ein friedliches Miteinander und gesellschaftliches Engagement ein. Beide Seiten loteten Möglichkeiten aus, wie junge Menschen durch Bildung und Aufklärungsarbeit gestärkt werden können.
Polizeivertreter bezeichneten die Zusammenarbeit als einen wichtigen Schritt zur Festigung des sozialen Zusammenhalts. Das aktive Engagement der Ahmadiyya-Gemeinde im lokalen Dialog wurde als Vorbild für den Aufbau von Vertrauen hervorgehoben. Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, diese Gespräche auch künftig fortzuführen.
Die Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat ihre Unterstützung für die weitere Zusammenarbeit mit der Ahmadiyya-Gemeinde bekräftigt. Künftige Gespräche sollen sich auf die Ausweitung von Jugendinitiativen und die Aufrechterhaltung eines offenen Dialogs konzentrieren. Die Partnerschaft zielt darauf ab, respektvollen Umgang und gemeinsame Verantwortung in der Region zu fördern.






